Sommer 1995:
Ich bin bei meinen Großeltern, die ihren Dachboden ausräumen. Sie werfen ein getarntes Zelt in den Müll, das ich sofort an mich nehme. Durch viele Fragen erfahre ich, dass es meinem Urgroßvater gehörte, einem ehemaligen Soldaten der Kolonialinfanterie, der sich 1943 in
Lannilis dem Widerstand anschloss. Ich bin 13 Jahre alt und durchstreife von diesem Tag an die Region, um Menschen zu treffen, die diesen Krieg erlebt haben, um ihre Erinnerungen zu bewahren. Schon bald schließt sich mir mein Bruder Clément an, und gemeinsam sammeln wir über 20 Jahre hinweg Hunderte von Zeitzeugenberichten und Tausende von Objekten.

Anfang 2016
ist es Zeit, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen:
diesen Bunker zu renovieren und in ein Museum zu verwandeln. Ein Museum, in dem Besucher ein wenig von der Freude nachempfinden können, die wir empfunden haben, als wir all diese Zeitzeugen trafen und all diese bewegenden Anekdoten hörten …
